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  • AutorenbildKerstin Tscherpel

Besuch am Nachbarstrand🌮

Der eigentliche Cola Beach ist unser Nachbarstrand und quasi um die Ecke. Man wandert fĂŒnf Minuten durch einen Palmenhain und betritt den Strand am nördlichen Ende ĂŒber eine provisorische Steintreppe vorbei an einer kleinen Quelle. Der Cola Beach ist viel grĂ¶ĂŸer als unser kleiner idyllischer Chota Cola Beach. Nicht nur, dass er lĂ€nger ist, der Strand ist auch viel breiter und im Meer gibt es wenige vorgelagerte Felsen. Das fĂŒhrt dazu, dass die Brandung viel stĂ€rker ist und echt große Wellen auflaufen. Immer noch nicht groß genug zum Surfen, aber doch so groß und mit solcher Wucht, dass es meinen Kleinen unkontrolliert umwirft und ans Ufer spĂŒlt. Was er zu meiner Überraschung toll findet. NatĂŒrlich ist der Sog ins Meer dadurch auch viel stĂ€rker und ich stehe voller Anspannung hinter meinem Kleinen im Meer und lasse ihn nicht aus den Augen, aus Angst, dass er von einer Welle ĂŒberspĂŒlt und ins Meer gezogen wird. Das ist kein entspanntes Baden fĂŒr mich. Meine beiden Großen feiern die Wellen dafĂŒr um so mehr.

Um so mehr man Richtung SĂŒden den Strand entlanglĂ€uft, um so belebter wird er. Auf dem Weg hĂ€ufen sich die Strandbesucher, die offenbar nur fĂŒr Selfies gekommen sind. In hĂŒbschen Sommerkleidern posieren die Frauen an den Felsen. Am sĂŒdlichen Ende befinden sich zwei große Resorts mit HĂŒtten und hauseigenen Restaurants. Ein kleiner Fluss zwischen den beiden Resorts bildet eine kleine Lagune auf der viele bunte Kajaks fahren. Als wir zur Lagune hinspazieren werden wir mehrere Male angesprochen, ob wir Kajak fahren möchten. Diese Art TouristenfĂ€ngerei gibt es an unserem Strand nicht. Gott sei Dank. Das Wasser in der Flusslagune ist erstaunlich kalt. Daher und wegen der vielen Kajaks, die kreuz und quer fahren, nehmen wir vom Baden Abstand. Wir besuchen stattdessen das chillige Strandrestaurant und die Kinder freuen sich ĂŒber Spaghetti mit Tomatensoße. Das gibt es bei uns drĂŒben nicht. Ich freue mich ĂŒber Naan. Einer der Straßen- oder vielmehr Strandhunde freut sich auch ĂŒber die abgegebenen Pommes.

Nach dem kurzen Weg zurĂŒck in unser Resort nutzen wir heute doch den Whirlpool fĂŒr die nötige Erfrischung. Meine beiden Jungs sind als erste drin. Mein Großer ist begeistert von den vielen Knöpfen, wo jeder eine andere DĂŒse startet und mein Kleiner amĂŒsiert sich ĂŒber das Blubberwasser. Ich geselle mich dazu und genieße den Blick auf‘s Meer. Im Vergleich zu unserem Nachbarstrand ist es bei uns viel idyllischer und ruhiger. Paradox dabei ist, dass ich es hier ruhiger empfinde, obwohl man eigentlich den ganzen Tag die Bauarbeiten an den neuen HĂŒtten in der 2. Reihe hört. Vielleicht empfinde ich das aufgrund der lauten Brandung nicht so störend. Oder es ist tatsĂ€chlich so, dass ich es einfach durch die wenigen Leute hier ruhiger empfinde, obwohl das nichts mit der eigentlichen GerĂ€uschkulisse zu tun hat. Jedenfalls bin ich sehr froh, dass wir unsere HĂŒtte durch Zufall an dem kleinen Cola Beach gebucht haben, und nicht an dem Großen.




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