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  • AutorenbildKerstin Tscherpel

Inselhopping đŸđŸš€

In Phuket kann man alle möglichen TagesausflĂŒge buchen. Wir buchen eine Tour, bei der man mit dem Schnellboot drei Inseln besucht. Neben uns macht noch ein chilenisches PĂ€rchen die Tour mit. Wir setzen mit dem Schnellboot morgens zu ersten der drei Inseln auf unserer Tour ĂŒber. Die Überfahrt dauert nicht lange.

Die Insel ist winzig. Sie besteht aus einem kleinen HĂŒgel aus dunklem Felsgestein, der von tropischem GrĂŒn bewuchert ist und einem kleinen Sandstrand. Die Insel ist wie ein wahrgewordener SĂŒdseetraum im tĂŒrkisblauen Meer. Da wir die ersten Anleger auf der Insel sind, haben wir die Insel fĂŒr uns und nur das Personal der zahlreichen "StrandcafĂ©s" ist noch hier. Wir baden in der warmen Andamanensee und bewundern die bunten Fische, die neugierig zu uns herschwimmmen. Ich bin so ĂŒberwĂ€ltigt von dem kleinen Paradies, dass mir erst nachher bewusst wird, wie kommerzialisiert die Insel doch ist. Es existiert quasi kein Quadratmeter Strand, der nicht mit LiegestĂŒhlen und Sonnenschirm ausgestattet ist. Um die Insel herum sind durch dicke Taue die Anlegebuchten fĂŒr die Boote gekennzeichnet. Im hinteren Bereich sind bestimmt ein halbes Dutzend Imbissbuden. Als StrandcafĂ©s kann man das eigentlich nicht wirklich bezeichnen, handelt sich doch nur um einfachen HĂŒtten ohne WĂ€nde. Hinter den HĂŒtten wird auch der MĂŒll offen am Fuße des HĂŒgels aufgeworfen.

Ich wandere den kleinen Strand entlang auf der Suche nach Muscheln. Man findet hauptsĂ€chlich abgebrochene KorallenstĂŒcke und wenig Muscheln. Nach wenigen Minuten erreiche ich das hintere Ende des Strandes.

Auf dem winzigen Eiland ist es unmöglich sich zu verlaufen. Kurioserweise steht auf der Insel ein Wegweiser, der in den verschiedenen Himmelsrichtungen die anderen Inseln anzeigt.

Nach einer erfrischenden Kokusnuss machen wir uns auf zur nĂ€chsten Insel. Diese ist noch kleiner und eigentlich nur ein grĂ¶ĂŸerer Fels mit etwas Bewuchs im Meer. Das Schnorcheln ist hier auch nicht bemerkenswerter als auf der ersten Insel. So brechen wir nach dem kurzen Zwischenstopp auf zu unserem letzten Etappenziel. Auch die dritte Insel ist klein aber doch die grĂ¶ĂŸte der drei Inseln. Hier ist der Eindruck der Kommerzialisierung noch schlimmer und die Insel hat jeden Charme verloren. Ich frage mich, ob es hier wohl noch unberĂŒhrte Inseln gibt. Das werde ich in diesem Urlaub wohl nicht mehr herausfinden. Ko Phi Phi, die Insel, die wir als nĂ€chstes besuchen, ist durch den Film "The Beach" bekannt und daher auch sehr ĂŒberlaufen. Ich hoffe, dass es jetzt zu Beginn der Saison noch etwas ruhiger ist.


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