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  • AutorenbildKerstin Tscherpel

Schnorcheln vor Ko Phi Phi Ley

Vor den thailändischen Inseln findet man wunderschöne Schnorchel- und Tauchplätze. Wir lassen uns mit einem Langboot zu einem beliebten Schnorchelparadies vor Ko Phi Phi Ley shippern. Die Bucht ist so flach, dass man schon aufpassen muss, mit den Flossen die Korallen nicht zu beschädigen. Diese sind in ein bis zwei Meter tiefe. Über ihnen tummeln sich die verschiedensten bunten Fische. Es ist als würde man in einem der Meerwasseraquarien der Wilhelma Schnorcheln so viele verschiedene Fische sind hier. Das absolute Highlight sind die Babyhaie, die ihre Runden über dem Riff drehen. Es sind Schwarzspitzen Riffhaie, die etwa 50 bis 70 Zentimeter groß sind.

Obwohl diese Bucht aufgrund der Babyhaie voll von Booten und Schnorchlern ist, scheint die Unterwasserwelt erstaunlicherweise intakt zu sein. Wo ich bei diesem Touristenaufkommen schon Gegenteiliges befürchtet habe. Tatsächlich wirken sowohl die Fische als auch die Haie unbeeindruckt von der Anwesenheit der vielen Schnorchler. Die Haie und Fische halten zwar Sicherheitsabstand, aber da sie sowieso die ganze Zeit umherschwimmen, wirkt das nicht so, als wären sie auf der Flucht.

Ich kann sogar eine Putzerstation am Riff beobachten, wo zwei fleißige Putzerfische versuchen, ihr Kundenaufkommen zu bewältigen. Sie wirken fast schon überfordert und die Fische, die ihre Dienste in Anspruch nehmen wollen, bilden eine regelrechte Schlange. Schade, dass ich das nicht filmen kann.

Im Gegensatz zu mir hat Philip mit seinem Handy Aufnahmen während unseres Schnorchelgangs gemacht. So bekommt man einen Eindruck von dem Riff.

Danach geht es weiter zur berühmten Maya Bay, in der sich bereits Leonardo die Caprio im Film The Beach am Strand gerekelt hat.

Man wird an einer Plattform rausgelassen, muss Eintritt für den Naturpark zahlen und wird dann auf einem Holzweg durch den Dschungel des Inselinnerens gelotst, bis man an der Maya Bay herauskommt. Hier steht man mit Dutzenden anderen Touris am weißen Strand der Bucht und blickt auf das türkisblaue Wasser der Bucht, die von eindrucksvollen Karstfelsen umgeben ist. Der Anblick der Bucht ist unbeschreiblich schön. Die Restriktionen an dem Strand sind völlig verrückt. Man darf eigentlich gar nichts, außer knöcheltief in der seichten Brandung stehen und Fotos machen. Selbst die Aufenthaltsdauer ist begrenzt und wird vorher gebucht. Solch einen Merchandise mit einem Strand habe ich noch nie erlebt.


Die einzige Möglichkeit abseits der Touristenströme die fantastische Inselwelt zu erkunden, ist ein eigenes Boot. Nur so ist man wirklich frei und unabhängig und kann die vielen kleinen Buchten selbstständig erkunden.

Das würde ich beim nächsten Mal gerne ausprobieren.


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